Und was wenn ich nicht will?

Muss ich immer alles müssen was ich kann?

Eine Hand trägt die Welt die andere bietet Getränke an

Ich kann mit allen 10 Füßen in 20 Türen und mit dem 11. in der Nase Ballete aufführen

Aber wenn ich könnte wie ich wollte würd ich gar nichts wollen ich weiß aber dass alle etwas wollen sollen

Wir können alles schaffen genau wie die toll dressierten Affen

wir müssen nur wollen

wir müssen nur wollen

wir müssen nur wollen

wir müssen nur wollen

Muss ich immer alles müssen was ich kann?

eine Hand in den Sternen die andre im Hintern vom Vordermann

Das ist das Land der begrenzten Unmöglichkeiten

Wir können Pferde ohne Beine rückwärts reiten

Wir können alles was zu eng ist mit dem Schlagbohrer weiten

Können glücklich sein und trotzdem Konzerne leiten

1 Kommentar 28.6.10 13:41, kommentieren

Köszi Silvia

"Girls are always too much for boys!"

4 Kommentare 11.6.10 12:49, kommentieren

We are not what you think we are. We are golden, WE ARE GOLDEN!

Photobucket

10 Kommentare 3.5.10 16:23, kommentieren

April

Mein Blog sagt mir, dass mein letzter Eintrag am 23.3. erstellt wurde und dieser Bestand gerade mal aus zwei Zeilen, also höchste Zeit mal wieder was von mir hören zu lassen.
Der Frühling oder fast schon Sommer ist nun eindeutig da und ich bin schon kurz davor, die Sonne nicht mehr ganz so toll zu finden. Denn bereits Anfang April hatte ich meinen ersten Sonnenbrand dieses Jahr, fast schon Rekord würde ich sagen.
Dazu kam es, weil über Ostern Mama, Papa und Bruder endlich mal im schönen Budapest vorbeikamen. Die Vorfreude war riesig und berechtigt, allerdings auch sehr stressig. Schließlich habe ich einige Stellen meiner Wohnung das erst mal überhaupt geputzt, damit meine Familie sich auch wohlfühlt. Aber es hat sich gelohnt wir hatten eine sehr schöne Zeit, die wir mit sehr gutem Essen (von Heinrich gekocht^^), viel Sightseeing, einem sehr chilligen Tag im Thermalbad (dort entstand der Sonnenbrand) und zwei Ausflügen nach Szentendre und Esztergom verbrachten.
Ostersonntag gings nach leckerem Osterfrühstück mit Lamm (mein Bruder hat tapfer ca. 1 Stunde lang den Knopf an meinem demolierten Backofen festgehalten) und frisch gefärbten Eiern ins hübsche Szentendre, wo meine Eltern fleißig Ostereier gesucht haben.
Ostermontag machten wir dann trotz Regen einen Ausflug nach Esztergom, dort wars auch hübsch, aber nass, sehr nass, uns hat es trotzdem gefallen und als meine Eltern Dienstag wieder abreisten musste ich die Tränen wieder zurückhalten.

Zum Glück hatte ich für Kummer keine Zeit, weil ich am Mittwoch direkt auf nach Hollókö bin! Einem kleinen Dörfchen, wo nichts ist, außer wenn meine Hostorganisation trainings organisiert und endlich habe ich mal die andere Seite meiner Arbeit hier kennen gelernt, nicht nur office, office, office, sondern tanzen, tanzen, tanzen. Unter dem Motto „Playfull“ fanden sich 40 Junge Leute zusammen um 10 Tage lang zu tanzen, schwitzen, Choreographien zu üben, eine Performance zu erarbeiten und eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Es war hart aber sehr toll, ich habe viele meiner Grenzen überwunden und wundere mich immer noch über mich selber, wie ich es geschafft habe dauerhaft so viel körperliche Leistung zu erbringen. Zusätzlich war es schwer zusammen mit so vielen Leuten, die alle so viele Ideen haben, die man natürlich selber immer für die Besten hält, eigenständig eine Performance vorzubereiten und wir mussten wirklich von vorne bis hintern alles selber machen. Und so fand ich mich bald aufgeregt wie zu Ten Sing Zeiten wieder und habe gemerkt, wie sehr ich dieses Lampenfieber und die Bühne vermisse. Und natürlich haben wir gerockt und zuletzt noch mal richtig gefeiert und natürlich getanzt.

Letzten Samstag hatte ich dann noch mal einen ganz besonderen Moment. Wir hatten zusammen mit dem Gymnasium an dem ich arbeite, einem Kinderheim und einer Schule für Behinderte ein Projekt, wo wir gemeinsam viele tolle Dinge gemacht haben, wir haben gebastelt, getöpfert, Blumen gepflanzt, getanzt, gesungen, gespielt, ein wunderschönes großes Mandala gemalt und einfach einen tollen Tag gemeinsam verbracht.
Ich muss ehrlich sagen, ich hatte vorher schon ziemlich Angst, dass ich nicht weiß wie ich mit den behinderten Schülern umgehen soll, wie es mit der Kommunikation wird, da mein ungarisch ja immer noch beschränkt ist. Diese Berührungsangst schleppe ich schon eine ganze Weile mit mir herum und ich war immer so begeistert, wenn meine Schwester ein Praktikum in einem Heim für Behinderte Kinder gemacht hat oder der Päda LK damals am Rönsbergshof eine Woche verbracht hat, konnte mir das aber gleichzeitig für mich selber nicht vorstellen. Aber nach Samstag sehe ich das vollkommen anders und ich bin froh, dass ich nun endlich die Gelegenheit genutzt habe meine Angst zu überwinden. Ich hatte zusammen mit allen Kindern einen wunderbaren Tag voll Sonne am Himmel und in den vielen Gesichtern und ich bin jetzt schon traurig, dass ich bei dem Projekt nächstes Jahr wohl kaum dabei sein kann.

Na und was kommt? Hoffentlich ein Wochenende in Debrecen und/oder Eger und endlich ein Fahrrad! Das ich heute definitiv kaufen werde.
Küsse

2 Kommentare 26.4.10 13:46, kommentieren

Wie wundervoll einfach ist man gestrickt

Man vermisst das was einen jeden Tag umgibt

3 Kommentare 23.3.10 14:21, kommentieren